Unsere erste Mannschaft hat sich im Herbst 2012 beim Hochschulsport der Universität Ulm zusammengefunden. Seitdem sind einige Crewmitglieder in andere Gewässer und auf größere Schiffe gewechselt - wir haben aber auch immer wieder frische Landratten an Bord gekommen. Unsere Crew vereint vor allem der Spaß am gemeinsamen Jonglieren und am Entwickeln von Mustern für mehrere Personen. Besonders gerne jonglieren wir dynamische Muster: Dabei bewegen wir uns während wir uns gegenseitig Keulen zuwerfen (Passing) oder wir entnehmen Keulen aus einem Muster und legen sie an passender Stelle (und Zeit) wieder ein (Manipulation).

 

Juli

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Juli jongliert seit dem 13. Lebensjahr und hat mit verschiedenen Gruppen Jonglier- und Bühnenerfahrung gesammelt. Im Vordergrund stand allerdings schon immer der Spaß am gemeinsamen Training und an der Entwicklung neuer Muster und Kombinationen. Auch die kreative Arbeit an der "Verpackung" der Jonglage sowie der Präsentation im Internet und in anderen Medien bietet ihr eine willkommene Abwechsung zum Berufsleben.

 

 

 

 

Felix                                                                                                                                                                                                                                

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Bereits in seiner Jugend entdeckte Felix seine Begeisterung für die Jonglage durch einen Kinderzirkus. Dort eignete er sich grundlegende Techniken in der Ball- und Keulenjonglage an und entwickelte diese weiter. Nachdem er im Herbst 2012 zu den Ulmer Jongleren kam, widmet er sich hauptsächlich der Keulenjonglage. Seit dieser Zeit trainiert er schwerpunktmäßig verschiedene Passing-und Manipulationsmuster. Neben seinem Medizinstudium ist es ihm wichtig, den Spaß am gemeinsamen Jonglieren zu verbreiten und Anderen zu vermitteln.

 

 

 

 Andi

Schon immer von den Zirkuskünsten und der Jonglage begeistert, begann sein Weg während der Schulzeit mit ersten Handstand-Gehversuchen und dem Kauf von 3 Jonglierbällen. Die Bälle lagen dann bis zum Studium mehr in der Schublade oder auf dem Boden als in den Händen. Erst als er zu seinem Geburtstag Keulen geschenkt bekommen hat, wuchs der Wunsch nach mehr Jonglage. Nachdem die Kaskade so fast okay naja gut lief, war das Studium vorbei und Andi in Ulm. Hier ist er seit März/April bei den Jongleuren in Ulm und fühlt sich in der neu entdeckten Welt manchmal wie Alice im Wunderland.

 

 

 

 

 Haiko

Schon in der Grundschule entdeckte Haiko den Zirkus und trat kurzerhand dem Ulmer Kinderzirkus Serrando bei. Die Liebe zum Jonglieren fand er jedoch erst, nachdem er alle anderen Disziplinen, die angeboten wurden, ausprobiert hatte. Seither trainiert er fleißig weiter und eignet sich jegliche Passing-Muster an, die ihm gezeigt werden.

 

 

 

 

 

Martin

Bevor er im Sommer 2012 auf die Ulmer Jonglierer traf, konnte er gerade mal eine drei Ball Kaskade jonglieren und diese war auch nicht mal technisch schön. Ansonsten sammelte er während der Schulzeit gelegentlich Erfahrung im Schultheater in kleinen und größeren Rollen sowie in der Bühnentechnik. Erst ein Ausflug nach Toulouse in Frankreich auf die Europäische Jonglierconvention 2013 festigte in ihm das Verlangen viel Ball- und Keulenjonglage zu trainieren. Seine größte Motivation an der Jonglierkunst ist das Gefühl, das einen durchfließt, wenn man einen neuen, anfangs unmöglich erscheinenden, Trick lernt zu beherrschen.

 

 

 

Stella

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Beim Einradfahren auf dem Pausenhof machte Stella ihre erste Begegnung mit der Welt der Artistik. Motiviert von der Frage, ob man Einrad fahrend auch jonglieren kann, begann sie das Training mit den Bällen. Erst daheim im Kinderzimmer, später in Workshops in der Jonglierwelt in Ulm lernte sie das Jonglieren und den Spaß dabei kennen. Und weil Jonglieren gemeinsam einfach noch mehr Freude macht, begeisterte sie sich schnell für Gruppenjonglage, das Passen. Im Ulmer Kinder- und Jugendzirkus Serrando kann sie als Trainerin der Jonglage-Gruppe den Spaß am Jonglieren weitergeben.

 

 

 Seb

Es begann im Jahr 2008 in einer kleinen verschlafenen Ortschaft in Irland. Auf der linken Seite der Metallzaun vom Nachbarn, auf der rechten Seite sein übergewichtiger brasilianischer Mitbewohner. So trat Seb vorsichtig und unbeholfen in die Welt der Artistik. Es dauerte allerdings nicht lange bis er als einradfahrender Deutscher in seinem Stamm-Pub als „unicycle man“ bekannt wurde. Diesem plötzlichen Ruhm nicht gewachsen zog er sich in sein Zimmer zurück und verließ es erst wieder als ihm die Decken für die Keulen-Jonglage zu niedrig waren. Bis er in einer Stadt an der Donau auf Gleichgesinnte traf, sollten jedoch noch ein paar Jahre vergehen.

 

 

 

Dani

Schon im Kindergarten begann ihre Begeisterung für den Zirkus, also trat sie bald dem Ulmer Kinderzirkus bei. Zunächst verfolgte sie jedoch die akrobatischen Disziplinen, in denen sie später auch selber Kinder unterrichtete. Erst mit 15 Jahren erwachte die Faszination für das Jonglieren, die sie fortan nicht mehr loslassen sollte.